Beiladung Frankreich
Viele Leute lieben das savoir vivre der Franzosen: Rotwein trinken, Baguette essen und leben und leben lassen. Auch wenn vieles Klischee ist, Frankreich und seine Landsleute sind bei den Deutschen sehr beliebt. So beliebt sogar, dass es viele zum Leben nach Frankreich zieht. Doch so verlockend, wie das im ersten Augenblick klingen mag, ist es oft, zumindest am Anfang, gar nicht. Denn bereits ein Umzug innerhalb von Deutschland erfordert viel Organisation. Umso mehr, wenn es ins Ausland geht. Eine Möglichkeit, bei Umzügen, vor allem bei teuren internationalen Umzügen nach Frankreich, Geld zu sparen, ist die Beiladung Frankreich.
Doch was bedeutet das? Normalerweise müsste man bei einem Umzug ja einen Lkw oder einen Transporter mieten, es sei denn man hat zufälligerweise einen daheim stehen, um sein gesamtes Hab und Gut in das neue Zuhause zu bringen. Die Beiladung nutzt das Prinzip des Geben und Nehmens. Soll heißen: Jemand anderes fährt aus privaten oder beruflichen Gründen nach Frankreich und muss nicht sehr viele Sachen mitnehmen, da er oder sie nicht lange bleiben wird. Im Auto oder im Transporter ist also noch Platz frei. Derjenige, der nach Frankreich umziehen will, benötigt im Gegenteil dazu einen Transporter, der seine Sachen, wenigstens ein paar davon, nach Frankreich bringt. Bei der Beiladung Frankreich nimmt also derjenige, mit Platz im Auto, die Sachen des Umziehenden für einen gewissen Geldbetrag mit.